Warum schauen wir optimistisch in 2023?

Nach und nach sind alle aus dem Weihnachtsurlaub zurück und das Jahr 2023 nimmt an Fahrt auf. Und wir spüren in der SAP Community eine positive, erwartungsvolle Stimmung. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage, der im Raum stehenden Rezession und all den Krisen um uns herum, gibt es vor allem in der IT-Welt viele gute Entwicklungen, die in den letzten Jahren zu beobachten waren. Ganz im Sinne des bekannten Spruchs: „In every crisis lies an opportunity“. Und welche für uns in 2023 besonders relevant werden, hat Claus Heinrich, CEO der sovanta AG, für uns zusammengefasst:

Die Cloud als Beschleuniger

Die Anzahl der unterschiedlichen Krisen der letzten Jahre führen zu viel Unsicherheit in der Gesellschaft. Bei sovanta fokussieren wir aber die Themenbereiche, die wir beeinflussen können und das sind ganz klar technologische Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden. Und wenn ich mir die verfügbaren Lösungen aktuell ansehe, stimmt mich das sehr optimistisch. Noch nie in der Geschichte hatten wir so viele herausragende technologische Ansätze zur Verfügung, um Business Challenges mit Hilfe von IT zu lösen.

Allen voran ist hier natürlich die Cloud zu nennen. Nehmen wir zum Beispiel mal eine Cloud-Anwendung wie Microsoft Teams. So schnell und regelmäßig wie heute Updates eingespielt werden, ist das absolut nicht mehr zu vergleichen mit den Release-Geschwindigkeiten von vor 20 Jahren. Und das wirklich Beeindruckende ist, wir können die gleiche Geschwindigkeit und Agilität auch in unseren Kundenprojekten liefern. Insbesondere dann, wenn die SAP Business Technology Platform mit im Spiel ist. Diese Geschwindigkeit ist entscheidend. Denn nur durch sie können wir schnell auf Business-Herausforderungen reagieren und Innovationsstaus sukzessive auflösen. Fachbereiche können und wollen heute keine Jahre mehr auf ihre Lösungen warten. Die Erwartungshaltung ist aktuell zurecht in wenigen Wochen live zu sein. Ich finde es toll zu sehen, dass wir das für unsere Kunden möglich machen können.

Low-Code-Tools sind gekommen, um zu bleiben

Die Liste der Technologien, die in 2023 weiter für Optimierungen sorgen, ist lang. Ein schönes Beispiel ist hier das Thema „Künstliche Intelligenz“. Wenn wir uns ansehen, wie man heutzutage mit unstrukturierten Daten umgehen kann, um damit Nutzer durch Prozessautomatisierung, Empfehlungen oder Bots zu unterstützen, ist das schon beeindruckend. Damit hat sich die Klaviatur, mit der man Probleme lösen kann, deutlich und sinnvoll erweitert. Das Thema Process Automation spielt ja auch eine wichtige Rolle bei SAP Build, dem neuen Low-Code-Produkt der SAP.

Was steckt hinter dem neuen SAP Build?

Bei der TechEd 2022 gab es gefühlt nur ein Thema: Das neue Produkt SAP Build. Was versteckt sich hinter diesem Begriff? Was macht das neue Produkt? Und für welche Use …

Frau am Laptop_User Journey

Der Trend zum Citizen Developer soll durch SAP Build verstärkt werden. Die SAP spricht sogar davon, dass auch Fachbereiche selber Apps entwickeln können. Grundsätzlich ist das Konzept ja nicht ganz neu. Es gab über die Jahre hinweg immer mal wieder Bestrebungen, Entwicklungsaufwände über ähnliche Ansätze zu reduzieren. Was dieses Mal anders ist, ist die Qualität der Tools sowie der große Bedarf bei den Nutzern. Wenn man sich die Digitalisierungsbacklog einiger Unternehmen ansieht, ist es zwingend erforderlich, Entwicklungsaufwände und Entwicklungszeiten weiter zu reduzieren. Das ist für mich das Werteversprechen dieser Tools: Indem sie es einfacher machen, Workflows zu modellieren, Apps zu bauen oder auch Daten zu verarbeiten, können Lösungen schneller und kostengünstiger angeboten werden. Und natürlich öffnet man das Thema Digitalisierung so auch für ganz neue Mitarbeitergruppen. Ob und in welchem Umfang Fachbereiche wirklich gleich selbst Hand anlegen, wird sich zeigen.

New Work als Chance

Solche Low Code-Tools sind für mich spannende Instrumente im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Ich bin gespannt, wie weit die Tools genutzt werden, um auch Nicht-Entwickler zu Entwicklern zu machen. Auf der anderen Seite müssen Unternehmen sich natürlich auch weiterhin verstärkt um Tech-Talente bemühen. Und dabei kommen sie am Trend, der allgemein unter „New Work“ beschrieben wird, auch in 2023 nicht vorbei. Einigen dieser New Work-Ideen stehe ich etwas skeptisch gegenüber. Fakt ist aber, dass wir viele unserer neuen Mitarbeitenden in 2023 ohne diese neuen, flexibleren Arbeitskonzepte nicht für uns gewonnen hätten. Wir haben es geschafft, in nur einem Jahr ein Office in Valencia, Spanien sowie in Köln aufzumachen. Dazu haben wir viele neue Teammitglieder über Partner in Rumänien und Polen bekommen. Die Welt ist – zumindest in der IT – kleiner geworden in den letzten Jahren. Das ging aber nur, weil wir uns sehr schnell daran gewöhnt haben, hybrid und flexibel mit den passenden Tools zu arbeiten.

Der Business Value zählt

Durch Remote Work war es noch nie so einfach und schnell möglich, optimal passende Teams mit dem richtigen Kompetenz-Mix zusammenzustellen, um Kundenprobleme zu lösen. Denn dabei spielt räumliche Nähe eine immer kleinere Rolle. Es zählt nur eins: Wie schaffen wir gemeinsam am besten einen Business Value für unsere Kunden? „Warum machen wir das? Was ist der Business Value?“ – Diese Frage begleitet mich schon meine gesamte berufliche Laufbahn. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wir genau diese Fragen nach dem Wert in 2023 häufig hören werden. Gerade in den aktuellen Zeiten werden Investitionen genau beleuchtet und müssen Sinn machen. Ich freue mich darauf, für und gemeinsam mit unseren Kunden Wert zu schaffen.

Es macht mich stolz, wenn unsere Lösungen im Einsatz sind und wir von den Endanwendern positives Feedback bekommen. Dann wird der tatsächliche Wert der eingesetzten Technologien sichtbar.
Prof. Dr. Claus E. Heinrich
CEO, sovanta AG

SAP Community, the Place-to-be

Nicht nur gemeinsam mit unseren Kunden entstehen erfolgreiche Lösungen, sondern auch in direkter Partnerschaft mit der SAP. Als Ex-SAPler freue ich mich besonders über die vielen Berührungspunkte zwischen der sovanta und der SAP. Ich bin gespannt darauf, wie sich die Zusammenarbeit in 2023 noch weiter entwickelt. Auch der Austausch mit den anderen Partner wie zum Beispiel im SAP AppHaus Network oder auf der CONNECT, dem SAP Partner Summit hat uns im letzten Jahr weitergebracht und wird uns auch in diesem Jahr begleiten. Die SAP Community steht vor vielen spannenden Herausforderungen und Chancen. Ich bin überzeugt, dass wir nur gemeinsam die richtigen Antworten für unsere Kunden finden.

Natürlich ist die sovanta in meinen Augen genau der richtige Ort, um diese Herausforderungen in 2023 anzugehen: Wir sind bestens gewappnet für Anfragen rund um SAP BTP, SAP Build und Co. Ich freue mich darauf, die Themen zusammen mit dem sovanta-Team anzugehen. Und dabei hoffe ich, möglichst viele Mitarbeitenden in unseren neu gestalteten Offices regemäßig zu treffen. Denn bei allem „Remote Work“ – ich bin gerne im Office und im persönlichen Austausch!

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